Coronavirus: Rückblick auf die letzten vier Monate

Seit dem Ausbruch des Coronavirus und der damit einhergehenden weltweiten Pandemie, sind nun vier Monate vergangen. Wir ...
#Desinfizierung #V12so #Rückenspritze #DisinfecTunnel

Seit dem Ausbruch des Coronavirus und der damit einhergehenden weltweiten Pandemie, sind nun vier Monate vergangen. Wir ziehen Resümee und geben einen Ausblick in die Zukunft.

Die Bilder und Berichte aus China hatten uns alle ja schon wage darauf vorbereitet, was noch auf uns zukommen wird: wir haben den Lockdown gesehen, Menschen die nur mit Mundschutz das Haus verlassen und die verschiedenen Desinfektionsmaßnahmen in den Städten und Innenbereichen.

Mit der weiteren Ausbreitung des Virus nach Europa und dem Rest der Welt, befanden sich viele Unternehmen in einer bisher unbekannten Situation: Produktionsstätten mussten bis auf Weiteres eingestellt werden und Mitarbeiter zu Hause bleiben.

Auch bei uns und der gesamten TechnoAlpin Gruppe war die Verunsicherung in dieser Ausnahmesituation groß. Es mussten schnell Wege gefunden werden, um die Mitarbeiter zu schützen und die Arbeitsplätze so sicher wie möglich zu gestalten. Besonders in der Produktionshalle herrschen viele Berührungspunkte zwischen Personen (gemeinsames Werkzeug, offene Räume, etc.), wo sich Viren und Bakterien schnell verbreiten können. Als erste Maßnahme galt es also, die Halle effizient und gründlich zu desinfizieren.

Das hat uns auf die Idee gebracht, unsere V12so einzusetzen. Bisher wurde die V12so hauptsächlich zur Beseitigung von schlechten Gerüchen verwendet und gelegentlich auch zum Niederschlagen von Staub in Innenbereichen. Ausgestattet mit einer Dosierpumpe, einem Behälter für Beimischmittel und einem Hochdrucksystem (welches einen äußerst feinen Nebel erzeugt, bei nur 4 Liter Verbrauch pro Minute) ist die V12so nahezu ideal für die Desinfektion. Nach dem ersten Einsatz war klar, dass sie sich wirklich hervorragend zum Desinfizieren eignet. Es mussten auch keinerlei Anpassungen an der Maschine vorgenommen werden.

Nach der Desinfektion der Innenräume in unserer Produktion, boten wir diesen Dienst auch anderen Betrieben in Bozen und Umgebung an. Dieses Angebot ist auf guten Zuspruch gestoßen und namhafte Firmen wie Doppelmayr, Brigl, Fercam und Menz&Gasser haben den Service in Anspruch genommen. Bald schon wurden wir von der italienischen Regierung als systemrelevant eingestuft und durften unseren Betrieb wieder aufnehmen und weiterarbeiten.

 

Sofort haben wir bemerkt, dass sehr großer Bedarf nach weiteren Desinfektions-Lösungen besteht. Innerhalb kürzester Zeit haben wir dann den DisinfecTunnel entwickelt. Eine Art Desinfektions-Schleuse, welche Menschen aber auch Gegenstände und Waren komplett desinfiziert. Durch die Düsen wird das Desinfektionsmittel zu einem äußerst feinen Nebel zerstäubt, der sich dank seiner geringen Sinkgeschwindigkeit auf alle Oberflächen legt. Innerhalb von 15 Sekunden ist man desinfiziert und keine Gefahr mehr für andere.

Zudem haben wir zusammen mit unseren Partnern von rentmas.it einen Desinfektionstruck realisiert, und mit Rückenspritzen für Desinfektionen in kleineren Innbereichen sowie einem eigenen Desinfektionsmittel unser Sortiment komplettiert.

Resümee und Ausblick

Nach vier Monaten „Corona“ können wir nun eine erste Bilanz ziehen. Wir haben als Team hart daran gearbeitet, innerhalb kürzester Zeit neben der Staub-, Geruch- und Brandbekämpfung die neue Disinfection Division aufzubauen. Von Neuseeland über ganz Europa und USA wurden (und werde noch) unsere Produkte zu Desinfektionszwecken eingesetzte. Alle Mitarbeiter durften die ganze Zeit über voll arbeiten und auch unsere Lieferanten konnten uns beliefern.

Mit der Gründung der neuen Disinfection-Abteilung haben wir uns ein neues Standbein aufgebaut und sind nun auch zukünftige für jeglichen Bedarf im Bereich Desinfektion gerüstet